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Fischarten der südlichen Ostsee / Boddengewässer Mecklenburg-Vorpommern

Zander (Lucioperca lucioperca L.)

Merkmale: Ähnlichkeit sowohl mit Barsch als auch mit Hecht. Viele Zander werden mit zunehmender Größe und Alter immer dunkler.

Länge/Masse: bis 1,00m/bis über 10kg, Durchschnitt 1,5 bis 2 kg.

Günstigste Fangzeit: Frühjahr bis früher Sommer und später Herbst. Wanderungen Ostsee und Boddengewässer im Frühjahr --> Strelasund , Greifswalder Bodden, Prohner Wiek, Kubitzer Bodden , Schaproder Bodden, Kleiner und Großer Jasmunder Bodden

Vorkommen: Natürliche Vorkommen  Norden bis Mitte Deutschlands, westlich der Elbe erst seit etwa Jahrhundertwende. Unterlauf der Flüsse, aber oft auch weiter landein, wenn harter Grund; trübe, nahrungsreiche Seen mit (wenigstens stellenweise) hartem oder steinigem Grund. Bestand oft sehr schwankend. Oft Vorkommen durch Besatzmaßnahmen.

Nahrung: Kleintiere, später fast ausschließlich Raubfisch.

Fortpflanzung: laicht April/Mai an hartgründigen Uferstellen. 120000 bis 180000 klebrige Eier an Wasserpflanzen. In zander- fähigen Gewässern Neubesatz zu empfehlen, in Zandergewässern ist Einbringen von Brut oder Setzlingen unrentabel.

 

Weitere Fischarten

Aal Barsch Brassen Dorsch Flunder Güster Hecht Hering Hornhecht Karpfen Lachs Meerforelle Plötz Rotfeder Schleie Ostseeschnäpel Zander

 

 

 

Angelmethoden: Grundangelei mit lebendem Köderfisch. Mittelstarke Rute, Schnur 0,30-0,40 mm (4,0-7,5 kp Tragkraft), schlankes Floß mit mittlerem Auftrieb, Gleitfloß fast stets notwendig. Einfacher Haken und Lippköderung ist mehr zu empfehlen als Drilling und Rückenköderung. Hakengröße 1-3. Schlanke Köderfische (Gründling) mittlerer Größe; auch Karausche ist verwendbar. Kescher oder Gaff unbedingt erforderlich. Oft ist Zander in oder neben Hauptströmung an tiefen Stellen zu finden (vor Wehren, Schleusen und anderen Hindernissen oft sehr gute Fangplätze). Spinnangeln: mittlere Rute, sonst wie Grundangel; als Köder sind schwere, schmale, lange Blinker den breiten und kurzen fliegenden Löffeln vorzuziehen. Oft Sonderanfertigungen. Nicht selten gute Fänge mit Makrelenpilkern. Jeder Köder, ob Fisch oder Blinker, soll möglichst dicht über Grund geführt werden. Verluste daher kaum zu vermeiden. Kopfdrilling bei Bunkern kann vorteilhaft sein. Der Zander  liefert einen ausdauernden Drill, ähnlich wie Barsch.

Besonderes: hervorragender Speise- und Sportfisch. Oft schwierig zu fangen, da er bestimmte Gewässerstrecken  und  Gewässerorte (tiefe Löcher im Strelasund) bevorzugt, die zu finden nicht immer einfach ist (Echolot, Plotter). Gelegentlich bringen Fetzenköder oder toter Köderfisch am System guten Erfolg.

 

 

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www.hornfische.de

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 Vers.1.04   -  letzte Aktualisierung: 02.01.2010   -  copyright by Inselfisch-Rügen  -  Empfehlungen/Links