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Schleie
(Tinca tinca L.
Tinca vulgaris Cuv.)
Merkmale:
typischer Karpfenkopf, helle Lippen, mit zwei
kurzen Barteln. Männchen verdickter vorderer
Strahl der Bauchflossen. Bei der Schleie treten
verhältnismäßig häufig Farbvarianten auf, z.B.
die so genannte ‚ Goldschleie“ (Xanthorismus)
oder schwarze (Melanismus) und bläulich-weiße
(Albinismus) Varianten.
Länge: bis
höchstens 60cm, Durchschnitt 30-40cm,
langsamwüchsig, oft erst mit 5 Jahren fangreif.
Günstigste Fangzeit: Mai bis September, jedoch in warmen Frühjahren oft schon im April, im
Herbst bis Ende Oktober.
Vorkommen:
wie Karpfen, noch geringere Anspruche an
Sauerstoffgehalt, auch in östlicher Ostsee
Nahrung:
Kleintiere und Pflanzen. Die Schleie ist ein
Schlammwühler der Uferregion.
Fortpflanzung:
laicht Mai/Juni, je nach Wasserwärme, Männchen
mit 2,Weibliche Scheie mit 3 Jahren
geschlechtsreif, bis 300000 Eier. Früher ein
Beifisch in Karpfenteichen, auch heute noch
gelegentlich dazu verwendet.
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