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Fischarten der südlichen Ostsee / Boddengewässer Mecklenburg-Vorpommern

 

Ostseeschnäpel   (Coregonus lavaretus) - Große Schwebrenke, Wandermaräne, Madümaräne, Blaufelchen, Schleischnäpel,  

Merkmale: Kiemenreusendornen 25 bis 34 meist 30 bis 34) Infolge großer ökologischer Plastizität leben C. lavaretus-Formen sowohl in der Ostsee als Wanderfische wie stationär in großen und kleinen Seen. Je nach Aufenthaltsort variieren Größe und Gewicht, aber auch Färbung und Gestalt der Fische. Während Wanderformen die typische „Nase“ der Schnäpel haben, sind bei den stationären Formen die Köpfe kegelförmig spitz und der Mund end- bis unter- ständig.

Länge: 15 bis 40cm (max. 55 cm)

Vorkommen:Sowohl die in der Ostsee bis zu 500km wandernden Formen als auch die Bewohner der großen Seen Nordeuropas (z. B. Ladoga-, Onegasee, Vanajanselka) oder des Voralpengebietes (z.B.Bodensee) haben wirtschaftliche große Bedeutung.

Nahrung:Alle Formen sind Freiwasserfische, die sich überwiegend von Plankton ernähren. Diese Gruppe frißt im Alter auch größere Bodentiere und gelegentlich Kleinfische.

Fortpflanzung: Die Wanderfische ziehen zum Laichen in die Flüsse, die stationären Seenformen laichen über den größten Tiefen von X bis XII. Beide Geschlechter zeigen während dieser Zeit Laichausschlag. Die Eier benötigen etwa 100 Tage bis zur Entwicklung. Nach 3 bis 4 Jahren sind die Fische geschlechtsreif.

Besonderes:Das Fleisch dieser Fische ist wohlschmeckend und dient einigen Berufsfischern des Alpengebietes als Haupterwerbsquelle. Im Bodensee, wo wiederum Abarten vorkommen, ist der Fang streng geregelt.

 

Weitere Fischarten

Aal Barsch Brassen Dorsch Flunder Güster Hecht Hering Hornhecht Karpfen Lachs Meerforelle Plötz Rotfeder Schleie Ostseeschnäpel Zander

 

 

Angelmethode:Alle Ränkenarten  werden auch sportlich gefangen (jedoch häufig mit Schleppangel, die nach unseren Begriffen nicht als sehr sportlich gilt, in den tiefen Alpenseen aber oft einzige Fangmöglichkeit darstellt. Blaufelchen und Große Bodenrenke angeblich auch auf Blinker, meist als Beifang beim Seeforellenangeln).

 

 

 

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 Vers.1.04   -  letzte Aktualisierung: 02.05.2010   -  copyright by Inselfisch-Rügen  -  Empfehlungen/Links