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Lachs (Salmo salar L.)
Merkmale:
Junglachse besitzen 7 und mehr dunkle Querbinden
an den Körperseiten. Ältere Mänchen haben zur
Laichzeit einen stark nach oben gekrümmten
Unterkiefer, den Laichhaken.
Länge: bis
1,25 m.
Günstigste Fangzeit: Sommer (in einheimischen Gewässern).
Vorkommen: In
den letzten Jahrzehnten selten geworden, doch
auf Grund der immer besser werden
Wasserqualität gelangen immer mehr Lachse auf
ihren Wanderungen im Salzwasser gelegentlich bis
in unmittelbare Küstennähe (Ostsee) und werden
von den Sportanglern gefangen. Gute Bestände
noch in Skandinavien, Irland, Island, Schottland
und vor allem vor den nördlichen Küsten der
Balticstaaten und Rußland. In Polen vorhanden,
jedoch überwiegt dort die Meerforelle
(Verhältnis etwa: 95 Meerforellen auf 5 Lachse).
Nahrung: im
Jugendstadium Kleintiere, Anflugnahrung. Dann
Raubfisch, der im Meer Heringe und Tobiasfische
bevorzugt. Während der Laichwanderung im
Süßwasser keine Nahrungsaufnahme.
Fortpflanzung:
laicht Oktober/Januar bis 40000 sehr große Eier
(mehr als 5 mm Durchmesser), die in Äschen- und
Forellenregion der Flüsse auf Kies abgelegt
werden. Die Laichgruben werden von den Lachs
selbst zugeschlagen. Junglachs verbleibt bis 3
Jahre (Mitteleuropa) oder 5 Jahre (Skandinavien)
im Süßwasser, wandert dann ins Meer.
Besonderes:
Der Lachs trat früher (noch im vorigen
Jahrhundert) in vielen deutschen Flüssen und
Strömen regelmäßig auf. Heute infolge
Stromverbauungen und industrielle Abwässer war
er fast verschwunden und kaum noch als
einheimisch zu bezeichnen. Durch zunehmende Hege
und Besatzmaßnahmen nehmen die Bestände langsam
zu.
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