Home    Frischfisch    Fanggebiet    Fanggeräte/Fangtechniken    Unternehmensgeschichte    Kontakt    Impressum       

 

 

 

Fischarten der südlichen Ostsee / Boddengewässer Mecklenburg-Vorpommern

 

Karpfen  (Cyprinus carpio L.)

Merkmale: Gestalt wechselnd, fast spindelförmig bis (meist) hochrückig, endständiges Maul mit vier Barteln. Vier Erscheinungsformen: 1. Schuppenkarpfen  normale Beschuppung über den ganzen Körper; 2. Spiegelkarpfen wenige, unregelmäßig stehende große (Spiegel-)Schuppen, 3. Zeilkarpfen ähnlich dem Spiegelkarpfen, jedoch die Schuppen in einer oder mehreren „Zeilen“ stehend (nicht rein züchtbar ); 4. Lederkarpfen gänzlich oder fast ohne Schuppen, ebenfalls nicht rein zu züchten. Neben diesen vier Formen gibt es eine Anzahl von Zuchtrassen, die sich meist durch wechselndes Verhältnis von Länge und Höhe unterscheiden (z.B. Böhmischer, Lausitzer, Fränkischer, Galizischer Karpfen).

Länge: bis über 80cm (höchstens bis 1,00m)

Günstigste Fangzeit: Mai bis September.

Vorkommen: in warmen, flachen und weichgründigen stehenden Gewässern, auch in vielen Flüssen, im wesentlichen Teichwirtschaft (wichtigster Wirtschaftsfisch). In Boddengewässer und insbesondere in Gräben welche in die Boddengewässer münden.

Nahrung: Kleintiere, in Teichwirtschaften künstliche Zufütterung; dort überaus rasche Gewichtszunahme, ein dreisömmriger Karpfen (K 3) kann bereits eine Masse von 1,5kg aufweisen.

Fortpflanzung: Geschlechtsreife 3 Jahre, 9 4 Jahre, Mai bis Juli, 200000 bis fast 750000 Eier. Gelaicht wird an flachen, warmen Uferstellen; in Wildgewässern kaum, dort schlüpft die Brut nur sehr selten.

 

Weitere Fischarten

Aal Barsch Brassen Dorsch Flunder Güster Hecht Hering Hornhecht Karpfen Lachs Meerforelle Plötz Rotfeder Schleie Ostseeschnäpel Zander

 

 

 

Angelmethoden: Grundangelei, kräftige, mittellange bis lange Rute, elastisch und doch rückgratfest. Schnurstärke 0,35 ‘is 0,45 mm (6-12 kp Tragkraft). Rolle unbedingt erforderlich. Haken einfach, starkdrähtig, Größen 1-5. Köder: Tauwurm, Kartoffelstücken oder kleine ganze Kartoffeln bis Taubeneigröße, Erbsen, Bohnen, Teig, Lebkuchen. Köder wird meist auf Grund gelegt. Bei hartgründigem Gewässerboden kann Floß weggelassen werden, sonst langes Floß (Gleitfloß) mit mittlerem Auftrieb, möglichst unauffällig in den Farben. Gelegentlich auch Fänge in den oberen Gewässerschichten, wenn der Karpfen im Gelege steht.

Besonderes: der Karpfen gilt mit Recht als sehr misstrauischer Fisch. Vorsichtiges Verhalten am Ufer, Vermeidung von Bewegungen und Geräuschen (Bodenerschütterung) unbedingt ratsam. Anfüttern (grobbrockige Kartoffeln, Klöße aus Lehm mit Wurmstücken usw.) meist vorteilhaft. Großer, geräumiger und tiefer Kescher ist notwendig. Karpfen kämpft besonders zäh und ausdauernd. Springen ist besonders gefährlich. Fluchten in Gelege und Rohr enden, wenn nicht verhindert, in der Regel mit dem Verlust des Fisches. Beim Drill Zeit lassen, Fisch erst heranholen, wenn er matt wird und sich auf die Seite dreht. Karpfen ist selten Einzelgänger. Bei entsprechend vorsichtigem Verhalten sind mehrere Fänge an einem Tage möglich. Karpfen  aus sehr schlammigen Gewässern können lebend transportiert werden (z.B. in  nasse Tücher eingeschlagen) und in reinem Wasser einige Tage „ausmooseln“ (hältern) da sonst Moorgeschmack .

 

 

www.bodden-fisch.de

www.frischfisch-ruegen.de

www.frischfisch-rügen.de

www.räucheraale.de

www.ruegen-fischer.de

www.ruegen-frischfisch.de

www.rügen-frischfisch.de

www.rügen-fischer.de

www.ruegen-heringe.de

www.rügen-heringe.de

www.inselfrische.de

www.angeln-insel-ruegen.de

www.angeln-insel-rügen.de

www.boddenfischer.de

www.inselfisch-rügen.de

www.boddenbarsche.de

www.boddenflunder.de

www.boddenhecht.de

www.boddenzander.de

www.breitkopfaal.de

www.glasaale.de

www.hornfische.de

www.hornhechte.de

www.ostseeheringe.de

www.ostsee-heringe.de

www.perca-fluviatilis.de

www.rutilus-rutilus.de

www.spitzkopfaal.de

 

 Vers.1.04   -  letzte Aktualisierung: 02.05.2010   -  copyright by Inselfisch-Rügen  -  Empfehlungen/Links