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Hecht (Esox lucius L.)
Merkmale:
„Entenschnabelmaul“, große Augen, weit nach
hinten versetzte Rückenflosse, Lauerräuber.
Junghechte (bis etwa 0,5 kg) oft auffallend
grünlich, daher Bezeichnung Grashecht, sonst
Färbung entsprechend der Umgebung stark
variierend.
Länge: bis
1,40m.
Günstigste Fangzeiten:
Juni, September/Oktober. Vorkommen: in den meisten fließenden
Gewässern und Seen, bevorzugt langsam fließende,
pflanzenreiche Flüsse oder flachgründige, warme
Seen (Hecht-Schlei-Typ). Während der warmen
Jahreszeit wird Uferzone bevorzugt, im
Spätherbst und Winter folgt er seinen
Nahrungsfischen in tiefere Gewässerteile.
Vorkommen auch im Brackwasser (Greifswalder und
Kubitzer Bodden) der Ostsee und den in die See
mündenden Flüssen.
Nahrung:
Großtiere, ernährt sich schon nach wenigen
Lebensmonaten hauptsächlich von kleineren
Fischen, auch Artgenossen, daneben häufig von
Fröschen; große Hechte nehmen gelegentlich
kleine warmblütige Tiere (Mäuse, Vögel).
Fortpflanzung:
Februar bis April; flache Ufer, Gräben, die in
die Gewässer führen, überschwemmte Wiesen.
Laicht auch unter dem Eis, wenn langer Winter.
Gelblich-orangefarbene Eier. Geschlechtsreif mit
etwa 30cm Länge.
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