Home    Frischfisch    Fanggebiet    Fanggeräte/Fangtechniken    Unternehmensgeschichte    Kontakt    Impressum       

 

 

 

Fischarten der südlichen Ostsee / Boddengewässer Mecklenburg-Vorpommern

Barsch  Flußbarsch (Perca fluviatilis )

Merkmale: in Körperfärbung oft sehr unterschiedlich und nach Standort variierend. fischereiliche Einteilung in Kraut-, Jage- und Tiefenbarsch ist oft praktisch, trägt jedoch keinen wissenschaftlich haltbaren Charakter.

Länge: bis 50cm.

Günstigste Fangzeit: ganzjährig zu fangen, doch bessere Exemplare im Spätsommer und Herbst bis einschließlich erste Hälfte Oktober.

Vorkommen: in stehenden und fließenden Gewässern überall verbreitet, auch in der Ostsee, zumindest in Küstennähe, in den großen Bodden und Haffen.

Nahrung: zunächst Kleintierfresser, ab 15cm fast ausschließlich Raubfisch; dies hängt von Kieferbau und Schlundgestaltung ab Jüngere Exemplare treten meist in großen Schwärmen auf. größere Stücke in kleineren Gruppen, höchst selten einzeln.

Fortpflanzung: laicht April, Eier werden in langen Gallenschnüren an Wasserpflanzen abgelegt, gelegentlich in Fließgewässern kleine Wanderungen stromauf, geschlechtsreif zwischen 2 und 4 Jahren.
 

 

Weitere Fischarten

Aal Barsch Brassen Dorsch Flunder Güster Hecht Hering Hornhecht Karpfen Lachs Meerforelle Plötz Rotfeder Schleie Ostseeschnäpel Zander

 

 

 

Angelmethoden: Grund- und Spinnangelei.
1. Grundangelei: es lohnt sich, auch speziell mit der Grundangel auf den Barsch zu angeln und ihn nicht lediglich als Beifang zu  betrachten. Leichte, mittelharte Rute, Schnur 0,25-0,30 mm (2,5-4,5 kp Tragkraft), mittleres, schlankes Floß, eventuell Gleitfloß. Dünnes Stahlvorfach, Drilling Gr. 3-7, je nach Größe des zu erwartenden Fisches. Köderfische: kleine Gründlinge, Bitterlinge, Erlritzen. Köder vor dem Gelege auf 1/3 bis 1/2 der Wassertiefe senken, vor der Schar und im Freiwasser bis dicht über Grund. Tauwurm oder kleines Wurmbündel (Mistwürmer). Beim Wurmköder ist nur einfacher Haken gestattet (Gr. 1-5). Dämmerstunden am Morgen und Abend sind, besonders in der warmen Jahreszeit, oft am günstigsten.

2. Spinnangelei: leichte, mittelharte, gut federnde Rute, 1,80 bis 2,50m, Schnur 0,25-0,30mm, kleine bis mittlere, rasch rotierende Spinner oder kleine Blinker (bis 5cm). Meist ist Flachspinnen günstiger, doch an Scharkante kann tief geführter Köder oft besonders starke Exemplare zum Anbiss verleiten.
Gehakte Fische möglichst rasch aus der Nähe des Anbissortes holen, weich drillen. Das Maul des Barsches ist spröde, und der Haken kann leicht ausschlitzen. Schnur nicht locker lassen. Der Barsch kämpft nicht so sehr mit langen Fluchten als mit wilden Schüttelbewegungen, ausdauernd, reizvoller Drill. Bessere Fische unbedingt mit Kescher unterfangen.

Besonderes: wohlschmeckender Fisch mit weißem, festem Fleisch, auch geräuchert eine Delikatesse. Die Kammschuppen sind schwer zu entfernen, deshalb die gefangenen Fische sofort schuppen; sonst kann kurzes (bis 1 Min.) Einlegen in kochendes Wasser das Schuppen erleichtern. Vorsicht - Verletzungen durch die harten Stachelstrahlen der Rückenflosse eitern oft und heilen schwer! In manchen Gewässern ein Massenbestand kleiner und darum minderwertiger Barsche, der durch fischereiliche Regulierungsmaßnahmen auf ein Mindestmaß reduziert werden muss.

 

www.bodden-fisch.de

www.frischfisch-ruegen.de

www.frischfisch-rügen.de

www.räucheraale.de

www.ruegen-fischer.de

www.ruegen-frischfisch.de

www.rügen-frischfisch.de

www.rügen-fischer.de

www.ruegen-heringe.de

www.rügen-heringe.de

www.inselfrische.de

www.angeln-insel-ruegen.de

www.angeln-insel-rügen.de

www.boddenfischer.de

www.inselfisch-rügen.de

www.boddenbarsche.de

www.boddenflunder.de

www.boddenhecht.de

www.boddenzander.de

www.breitkopfaal.de

www.glasaale.de

www.hornfische.de

www.hornhechte.de

www.ostseeheringe.de

www.ostsee-heringe.de

www.perca-fluviatilis.de

www.rutilus-rutilus.de

www.spitzkopfaal.de

 

 Vers.1.04   -  letzte Aktualisierung: 02.05.2010   -  copyright by Inselfisch-Rügen  -  Empfehlungen/Links - Impressum